Bundestagswahl 2021

Ein starkes Zeichen für den Frieden und die Menschen in Afghanistan

Anlässlich des Anti-Kriegs-Tages am 1. September setzten die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und Lisa Badum MdB zusammen mit vielen Menschen in Bamberg auf dem Maxplatz ein Zeichen für die Menschen in Afghanistan.

Ahmad Mohammadi

Vor allem die Worte von Ahmad Mohammadi, er ist Afghane und lebt seit 2012 in Deutschland, waren sehr bewegend. Jeden Tag steht er mit seiner Schwester, die noch in Afghanistan lebt, in Kontakt. Sie darf nicht mehr zur Schule, sie darf das Haus nicht mehr verlassen, seit die Taliban herrschen. Es ist wichtig und richtig, dass wir alles daran setzen Verbündete des Westens und Ortskräfte rauszuholen. Doch vollkommen zurecht mahnt Ahmad uns an: Was ist mit all den anderen schutzlosen Menschen, ohne Geld, ohne Kontakte, ohne Hilfe, die nun unter den terroristischen Taliban leiden müssen?

Lisa Badum MdB

Claudia Roth und Lisa Badum machten in ihren Redebeiträgen deutlich: Wir Grüne stehen hinter den Menschen in Afghanistan. Bamberg hat sich zum sicheren Hafen für Menschen auf der Flucht erklärt, aber die Bundesregierung muss uns auch lassen. Ein Weiter so können wir uns schlicht nicht mehr erlauben. Das ist nicht nur eine Frage der Menschenrechte. Es ist auch eine Frage der inneren Sicherheit, wie viel wir jetzt gegen Krisen wie in Afghanistan oder die Klimakrise unternehmen.

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth

Claudia Roth brachte es mit einem abgewandelten Satz von Brecht auf den Punkt: Ändere die Regierung, die Welt braucht es.

Danke an die zahlreichen Menschen vor Ort für die Unterstützung und das Zeichen der globalen Solidarität, das von der Friedensmahnwache ausging.

Neuste Artikel

Nachtkultur

Club im Keller möglich?

Ähnliche Artikel