Ab Herbst Wettbewerb mit Ziel Erlwein-Quartier?

Blick durch historische Mauer auf das Schlachthofgelände
Ehemaliger Bamberger Schlachthof. Foto: sys

Grüne fragen nach Teilnahme und weiterem Verfahren für Europan-Wettbewerb auf dem alten Schlachthof-Gelände

Ab Herbst könnte es spannend werden für das alte Schlachthof-Gelände, denn dann starten aller Voraussicht nach die Aktivitäten des Europan-Wettbewerbs. Sofern die Stadt Bamberg den Zuschlag bekommt und für Europan E19 ausgewählt wird, nimmt sie mit dem Areal des ehemaligen städtischen Schlachthofs an diesem internationalen Planungs- und Architekturwettbewerb teil. Ausschließlich junge Teams von Architekt:innen, Stadtplaner·innen und Freiraumplaner·innen haben dann die Aufgabe, neue und innovative Lösungen für die lokale Stadtentwicklung zu finden.

Mit einem Antrag auf Sachstandsbericht will die Stadtratsfraktion Grünes Bamberg nun erreichen, dass sich auch der Stadtrat erneut mit dem Thema und möglichen Zukunftsvisionen für das Gebiet befasst. Die Grünen sehen dort ein künftiges „Erlwein-Quartier“, das als so genanntes urbanes Quartier Wohnen, Gewerbe und weitere kulturelle und soziale Einrichtungen verbindet.

„Das aktuelle Thema des Europan-Wettbewerbs lautet ‚Ressourcen neu denken“ und passt hervorragend zu dem Gelände“, meint die baupolitische Grünen-Sprecherin Rebecca Haas. Und sie zitiert aus der Auslobung den Satz: „Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung von Ideen für vernachlässigte, brachliegende, leere, stigmatisierte oder monofunktional genutzte Stadträume, welche diese wieder zu lebendigen, integrativen und durchmischten Stadträumen transformieren können.“ Aus grüner Sicht entspricht das genau den Anforderungen des Areals an der Lichtenhaidestraße und zudem den grünen Vorstellungen für ein gemischtes Erlwein-Quartier.