Sorgen um die Kinder und die Wirtschaft

Antrag gemeinsam mit SPD-Stadtratsfraktion zu den Auswirkungen der Corona Krise

Die Fraktionen von SPD, Grünes Bamberg/ÖDP/Volt sorgen sich zunehmend um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Stadt Bamberg. Zum einen belastet die Corona-Krise den Wirtschaftsraum Bamberg, und dabei insbesondere die Akteure aus Handel und Gastronomie, in noch nie dagewesener Weise. Zum anderen hat sie besonders drastische Auswirkungen auf das Bildungssystem und den Alltag unserer Kinder. Für die bevorstehende Stadtratssitzung haben die Fraktionen deshalb eine Vorstellung der bisherigen und der geplanten Corona Maßnahmen der Stadt beantragt.
Nach Ansicht der Fraktionen stellen vor allem die generelle Kaufzurückhaltung sowie der wachsende Trend zum Onlineshopping ein Problem dar. „Viele Unternehmen sind durch Corona in eine finanzielle Schieflage geraten, bei deren Überwindung sie Unterstützung benötigen. Es ist jetzt wichtig Lösungen zu finden, welche die Liquidität der Unternehmen sichern und die Frequenz der Innenstadt steigern. Dazu muss der regionalen Wirtschaft mit entsprechenden Beratungsangeboten während der Corona-Krise geholfen werden“, so der SPD Fraktionsvorsitzende Klaus Stieringer.
„Um die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern ist in Bamberg schon viel geschehen“ sagt Dr. Hans-Günter Brünker von Volt, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Grünes Bamberg/ÖDP/Volt. „Aber wir müssen jetzt in den nächsten Monaten am Ball bleiben. Wir benötigen vor allem pragmatische Herangehensweisen, wie man die Folgen der Pandemie für Wirtschaft und Bildung möglichst gering halten kann. Vor allem aber müssen wir dafür sorgen, dass soziale Härten aufgefangen werden“.
Insbesondere diese sozialen Folgen der Pandemie dürfen, neben den wirtschaftlichen Auswirkungen, nach Ansicht von SPD, Grünes Bamberg/ÖDP/Volt nicht außer Acht gelassen werden. Ihrer Einschätzungen zufolge sind von den Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise auch in Bamberg nicht alle Menschen gleichermaßen betroffen. Neben der öffentlichen Debatte über die gesundheitlichen Folgen der Corona-Krise in Bezug auf die Unterscheidung zwischen „Jung“ und „Alt“, sind die Mitglieder von SPD, Grünes Bamberg/ÖDP/Volt der Meinung, dass die Auswirkungen der Pandemie nicht nur mit dem Alter zusammen hängen, sondern auch mit der sozialen Lage der Person.
Besondere Sorgen machen sich die Fraktionen über die Auswirkungen der Krise auf die Kinder und Jugendlichen in Bamberg. Nach Ansicht von SPD, Grünes Bamberg/ÖDP/Volt gibt es leider viele Hinweise, dass sich gerade in der Krise soziale Ungleichheiten noch stärker im Bildungserfolg niederschlagen. „Je länger die Krise andauert, je länger die Schulen geschlossen bleiben – wofür es natürlich wichtige Gründe gibt –, umso stärker werden diese Muster ausgeprägt sein, wenn wir nicht entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein genauer Blick darauf, wie die Maßnahmen zur Coronapandemie sich auf die sozial- und bildungspolitischen Gegebenheiten ausgewirkt haben und auch noch in Zukunft auswirken werden, ist deshalb wichtig“, so Tamara Pruchnow, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Grünes Bamberg/ÖDP/Volt.

Pressemitteilung SPD-Stadtratsfraktion

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