Stadtratskooperation will Jugendpartizipation dauerhaft in der Stadtpolitik verankern
Die Fraktionen bzw. Stadtratsmitglieder von Grünes Bamberg, SPD, Zwiebel, FW und Volt haben gemeinsam den Antrag auf ein Konzept zur Jugendpartizipation gestellt. In der letzten Stadtratsperiode fanden bereits zwei Formate in Bamberg statt: das Förderprogramm „Jugend entscheidet“ und die erste Jugendkonferenz.
Laut den Antragstellenden machten die große Beteiligung und die vielen Ideen der Jugendlichen deutlich, dass ein großer Bedarf und Wunsch nach Beteiligungsmöglichkeiten besteht. Wichtig ist Elias Leikeb und Leonie Pfadenhauer von Grünes Bamberg, dass Jugendliche sich unabhängig von Faktoren wie Geschlecht, Identität, Herkunft, Weltanschauung, Behinderung oder Einkommen des Elternhauses beteiligen können. „Wir müssen also darauf achten, dass nicht die Schulart oder der individuelle Bildungweg vorentscheidet, ob sich Jugendliche beteiligen oder nicht“, betont Leikeb.
Das Ziel von Eva Jutzler von der SPD-Fraktion ist, dass es für Jugendpartizipation künftig eine Institution gibt, dass also „Jugendiche verlässlich und verbindlich in den kommunalpolitischen Prozessen mitwirken und z.B. auch ein Antragsrecht im Stadtrat haben.“ Michi Schmitt und Katharina Breinbauer von der Zwiebel fordern ergänzend, dass junge Leute nicht nur zu punktuellen Themen angehört werden, sondern sich dauerhaft und wirksam in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbringen können.
„Demokratische Selbstwirksamkeit für Jugendliche soll ein dauerhaftes Handlungsfeld in der kommenden Stadtratsperiode werden“, finden auch Claudia John (FW) und Hans-Günter Brünker (Volt).
