Grünes Bamberg fordert Entlastungen und Perspektiven rund um den Tiefensammler Ost

Das Adenauerufer beim Kiosk Kunni. Foto: ch

Mit einem Antrag an die Stadtverwaltung will die Stadtratsfraktion Grünes Bamberg die Auswirkungen des Großprojekts „Tiefensammler Ost“ auf die Bevölkerung abmildern und zugleich Chancen für eine Aufwertung des Adenauerufers nutzen. Besonders kritisch sehen die Grünen die geplante jahrelange Sperrung des Geh- und Radwegs sowie die Folgen für den Kiosk Kunni als wichtigen sozialen Treffpunkt.

„Der Kiosk Kunni ist weit mehr als ein Verkaufsstand – er ist ein zentraler Ort der Begegnung für die Wunderburg und darüber hinaus. Wenn er über Jahre kaum erreichbar ist, braucht es Unterstützung durch die Stadt als Eigentümerin des Kiosks, etwa bei der Pacht und durch alternative Zugänge“, betont Christian Hader, Fraktionsvorsitzender von Grünes Bamberg.

Darüber hinaus fordert die Fraktion sichere Ersatzrouten für Fuß- und Radverkehr sowie eine deutliche Aufwertung nach Abschluss der Bauarbeiten. „Ein vier Jahre gesperrter Geh- und Radweg ist eine massive Einschränkung. Hier braucht es echte Alternativen und nicht den Verweis auf die andere Flussseite“, so Hader. Darüber hinaus wirft der Fraktionsvorsitzende einen Blick in die Zukunft und will die Baustellenzeit nutzen, um eine Neugestaltung des Adenauerufers voranzubringen: „Dazu gehört eine Verbreiterung des Geh- und Radwegs genauso wie die Planung und Realisierung der Flussterrassen im Bereich des Kiosk Kunni.“

Begleitet werden sollen die Maßnahmen durch umfassende Bürgerinformation und Transparenz über die Projektpläne. Ziel sei es, Belastungen zu reduzieren und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft verträgliche Lösungen zu entwickeln.