Junge Menschen verdienen Mitsprache, Raum und Perspektiven. In Bamberg gibt es viele engagierte Jugendliche, Auszubildende und Studierende – ihre Ideen und Bedürfnisse müssen in der Stadtpolitik ernst genommen werden. Wir setzen uns für ein Bamberg ein, in dem junge Menschen die Politik aktiv mitgestalten und sich in der Stadt frei entfalten können.
Wir setzen auf ein ganzheitliches Konzept zur Jugendpartizipation, das die Mitwirkung junger Menschen verbindlich verankert, niedrigschwellig ermöglicht und aktiv fördert.
Deine Idee: Einrichtung eines Jugendparlaments
Jugendparlament und Jugendkonferenz sollen parallel bestehen: Das Parlament als gewähltes Gremium, die Konferenz als offenes Forum. Wir wollen, dass beide Gremien ein Antragsrecht im Stadtrat erhalten, damit die anliegen Jugendlicher direkt sichtbar werden. Eine koordinierende Stelle in der Stadtverwaltung soll den Prozess begleiten, unterstützend zur Seite stehen und Jugendliche zur Beteiligung ermutigen.
Mit einem Mentoring-Programm im Stadtrat bringen wir Jugendliche in direkten Austausch mit Stadträt:innen. So gehen wir einen kleinen Schritt hin zu einem Stadtrat, der die Altersverteilung in Bamberg abbildet.
Wir setzen uns für ein jährliches Jugendbudget ein, das von Jugendlichen selbst verwaltet wird. Damit können sie eigene Projekte umsetzen – von der Skateanlage bis zur Konzertreihe – und Selbstwirksamkeit
erfahren.
Ernstgemeinte Beteiligung muss dort stattfinden, wo Jugendliche sind. Deshalb wollen wir eine digitale Beteiligungsplattform einführen, die niedrigschwellig, transparent und jugendgerecht gestaltet ist. Mit Umfragen, Abstimmungen und Feedback-Tools können junge Menschen ihre Meinung zu städtischen Vorhaben äußern – unkompliziert und ortsunabhängig. So holen wir junge Menschen dort ab, wo sie sind.
Wir unterstützen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Kommunalwahlen. Bis dies landesrechtlich ermöglicht wird, wollen wir U-18-Wahlen in Schulen und Jugendzentren weiter stärken, um Demokratie erlebbar zu machen.Eine von acht Personen in Bamberg studiert. Der regelmäßige austausch zwischen Studierendenschaft und Kommune ist daher eine zentrale Aufgabe der Stadt. Sie muss für Studierende genauso ansprechbar sein, wie für andere gesellschaftliche Gruppen. Wir setzen uns für ein „Forum Stadt & Studierende“ ein, in dem die Studierendenvertretung Anliegen und Ideen aus der
Studierendenschaft direkt mit der Stadt besprechen kann.
Deine Idee: Schaffung regelmäßigen Austauschs zwischen Studierendenvertretung und Stadtrat
Viele junge Menschen in Bamberg engagieren sich in zivilgesellschaftlichen Organisationen – ihre Stimmen müssen gehört werden. Gerade deshalb ist es für uns entscheidend, dass die Stadt eine aktive und verlässliche Bündnisarbeit vorantreibt.
Wir unterstützen offene Räume für Jugendliche und Studierende ohne Konsumzwang. Diese sind dringend nötig: zum Treffen, Proben, Feiern und Vernetzen.
Wir wollen den Erhalt und Ausbau alternativer Kulturräume, stellen uns gegen das Club-Sterben und setzen uns für die Wiedereröffnung der Oberen Sandstraße 20 als Kulturraum ein.
Legale Flächen für Graffiti und kreative Gestaltung,etwa an Wänden unter Brücken oder an Stromkästen ,sollen Jugendlichen Raum zur kreativen Entfaltung geben.
Deine Idee: Legale Graffiti-Flächen
Der öffentliche Raum muss attraktiv sein: mit Sitzgelegenheiten, Sportgeräten, und Tischtennisplatten, die gepflegt werden und zugänglich bleiben – nicht nur auf Spielplätzen.
Deine Idee: Lockerung der Sperrzeit
Deine Idee: Mehr Sporthallen
Deine Idee: Öffnung von Sportflächen vor 9:00 Uhr
Deine Ideen: Sport-Unterstützungsangebote für sozial schwache Kinder
Wir setzen uns für die Einrichtung eines Aktivspielplatzes als Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit, ähnlich der Jugendfarm Erlangen, ein.
Wir stellen uns gegen die Verdrängung junger Menschen von zentralen Orten. Fehlt es an Treffpunkten, so kommt es zur Überlastung der wenigen Stellen, an denen junge Menschen ohne Weiteres zusammenkommen können. Die Folge: Konflikte, die gar nicht sein müssen. Aufenthaltsflächen sollen in allen Stadtteilen mit attraktiver Möblierung entstehen. Die Stadt gehört uns allen!
Angesichts dessen, dass Bund und Länder den Fortbestand des Deutschland-Tickets immer wieder in Gefahr bringen, setzen wir uns für ein Jugendticket für den ÖPNV oder ein Mobilitätsbudget ein, damit sich junge Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen frei in der Stadt bewegen können.
Deine Idee: Kostenloser Nahverkehr für Kinder und Jugendliche
Wir setzen uns ein für bezahlbaren Wohnraum für Studierende, in enger Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk, und den Ausbau studentischer Kulturförderung durch Zuschüsse und Kooperationen, um Teilhabe am städtischen Leben für alle Studierenden zu ermöglichen.
Die Stadtverwaltung, die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen müssen für Auszubildende attraktive Arbeitgeber bleiben und ihre Angebote weiter ausbauen. Die Stadt ist darauf angewiesen, neue Fachkräfte zu gewinnen, die den Wandel vor Ort mitgestalten. Deshalb setzen wir uns für einen unkomplizierten Einstieg in die Ausbildung, ein respektvolles Arbeitsklima, flexible Arbeitsbedingungen und echte Aufstiegschancen für Berufseinsteigende ein.
Als große Ausbildungsbetriebe der Region tragen die Stadtverwaltung und die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen besondere Verantwortung: Sie müssen auch in den Berufsfeldern ausbilden, die für die ökologische und soziale Transformation unverzichtbar sind – von Umwelttechnologien in Kreislauf- und Abfallwirtschaft bis Energiemanagement und Klimaschutz. So wird die berufliche Ausbildung zu einem Herzstück des Wandels.
